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Post-it mit Text "Alles so schön neu hier!"

Wenn Websites in die Jahre gekommen sind oder die Struktur dem Inhalt nicht mehr gerecht wird, dann ist Zeit für einen Relaunch. Den allerdings sollte man gut planen. Ein Werkstattbericht.

Websites verändern sich. Das muss sogar so sein, denn sonst wären sie tot und für wiederkehrende Besucher unspannend. Viele Websites werden mit den Jahren immer grösser und umfangreicher. Da gilt sicherlich wie für so viele Dinge im Leben: Wachstum ist gut, Wuchern ist schlecht. Und ein gescheites Zurückstutzen von Zeit zu Zeit ist sicherlich wichtig und sinnvoll. Das Zurückstutzen kann eine veränderte Struktur und ein verändertes Design mit sich bringen. Tut es das, wäre es ein Relaunch. Bleiben Struktur und Design gleich – eben nur ein sinnvolles Zurückstutzen. 

Ein gängiger Grund für einen Relaunch ist sicherlich, dass dem Betreiber einer Website das Design nicht mehr gefällt. Dass es nach einiger Zeit aus der Mode gekommen ist oder einfach ein wenig langweilig geworden. 

Inhalt wächst über die Struktur hinaus

Ich allerdings habe meine Website, die kaum ein Jahr alt ist, aus einem anderen Grund ganz behutsam überarbeitet. Das Design war natürlich noch nicht aus der Mode gekommen, das wäre ja auch schrecklich. Aber die Struktur bot mir keinen Platz mehr, um den Inhalt organisch zu erweitern. Das will ich ein bisschen erklären. 

Als meine Website online ging, fand ich sie ganz wunderbar. Sie repräsentierte mich, meine Arbeit, meine Ansichten und meinen Anspruch an ein klares, elegantes Design. Aber von Beginn an hatte ich die Absicht, sie eines Tages zu erweitern. 

Die Site war ein sogenannter One-Pager, ein Einseiter, sozusagen. Wenn auch – hoffentlich – nicht einseitig. Aber die Punkte im Menü führten nicht auf andere Seiten, sondern auf verschiedene Absätze der einen, langen Seite. Der «Angebots»-Punkt sprang auf den Absatz, in dem es um mein Angebot ging, der «Portfolio»-Punkt sprang zum Absatz über mein Portfolio. Und so weiter. 

Inhalte aus dem Blog für die Website genutzt

Das war für den Moment auch ganz in Ordnung so, denn ein junges Business hat noch nicht so viel zu erzählen. Aber mittlerweile war mir das alte Gewand zu eng geworden, weil sich die Website entwickelt hatte und gewachsen war. Zunächst kam der Blog dazu, in dem ich – Beitrag für Beitrag – mein Geschäft detaillierter erläutere. In dem ich Interessentinnen und Interessenten erkläre, was sie von mir als Webdesignerin erwarten dürfen. Und in dem ich beschreibe, warum ich als Journalistin überhaupt auf die Idee gekommen war, Websites zu erstellen. Im Blog versammeln sich somit neue Inhalte, die die eigentliche Website ergänzen und die ich gut für meinen Relaunch nutzen konnte.

Nach dem Relaunch hat jeder Teil meines Menüs auf der Webdesign-Seite valeriaheintges.net eine eigene Seite bekommen. Eine für das Angebot, eine fürs Portfolio, eine für die FAQ und eine für den Punkt «Über mich». Jede Seite kann jetzt für sich wachsen und für sich verändern. Vorher wäre die eine Seite immer nur länger und länger geworden. Diese Änderung in der Struktur hat zu kleinen Verschiebungen im Design geführt. Die Farben sind noch dieselben, aber das vorher nur punktuell als Signalfarbe eingesetzte Rot wurde prägnanter. Ich habe neue Elemente kreiert, um die einzelnen Teile meines Angebots genauer erklären zu können. Und damit Sie als User leichter von einer Seite zur anderen navigieren können. 

Änderungen hier haben Auswirkungen dort

Aus welchen Gründen so ein Relaunch auch stattfindet: Er hat es in sich. Denn wenn man an einer Stelle etwas ändert, kann wie in einer Maschine der Motor schnell an einer ganz anderen Stelle aus dem Tritt geraten und stottern.

Wer weiss, warum er einen Relaunch wünscht und warum er nötig geworden ist, sollte ihn unbedingt in Angriff nehmen. Aber er sollte sich wappnen, weil vielleicht mehr geändert werden muss als vorher gedacht. Wer gut plant und gut überlegt, der erlebt im Relaunch-Prozess keine Überraschungen. Bei diesem Prozess helfe ich Ihnen sehr gerne.

PS: Wer es (sehr) viel genauer will, schaut hier: www.webdesign-journal.de/website-relaunch-der-leitfaden/

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